Carrot Cake Oatmeal – ein Traum in der Müslischale

Gemüse zum Frühstück schmeckt nicht? Du bist eher der Süßschnabel und deshalb kommt dir morgens allerhöchstens Obst auf den Teller? Früher gab es für mich auch immer nur „entweder – oder“: Entweder süß und Obst, oder herzhaft und Gemüse. Bis zu diesem unglaublich leckeren Rezept, das beides kombiniert: Ein lecker süßes Oatmeal mit gesunden Karotten darin. Schmeckt nicht? Ich überzeug dich gern vom Gegenteil!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich ist Frühstück eine wahnsinnig wichtige Mahlzeit. Dabei geht es mir nicht darum, einfach etwas gegen den Hunger im Bauch zu haben. Frühstück ist mein Start in den Tag, meine erste Mahlzeit, quasi die Grundlage für meine Energie, meine Power und gewissermaßen auch für meine Laune, denn ist das Essen schlecht, ist es meine Stimmung auch. Ich achte deshalb immer darauf, gleich morgens möglichst viele Power-Zutaten zu integrieren: Komplexe Kohlenhydrate, Obst und/oder Gemüse und (pflanzliches) Eiweiß, ebenso wie ein paar gesunde Fette, meist in Form von Nüssen oder Samen.

Ganz oben auf meiner Frühstücksliste stehen deshalb Smoothie Bowls, selbstgemischte Müslis mit frischem Obst und Oatmeal. Letzteres war für mich bisher meist ein Gericht, zu dem ich Obst kombiniert habe – entweder als Zutat oder als Topping. Umso begeisterter war ich, als ich letztens auf ein Rezept für leckeres Carrot Cake Oatmeal gestoßen bin:

Kernig und lecker: Porridge á la Karottenkuchen

Die Zutaten (1 Portion)

  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1 ½ Tassen Hafermilch
  • 1 – 2 geraspelte Karotten
  • Etwas Kokosöl
  • Etwas Ahornsirup
  • 1 EL Rosinen
  • Zimt + Vanille
  • Als Maß habe ich normale kleine Kaffeetassen verwendet

Das Rezept

  • Zuerst schälst und raspelst du die Karotten.
  • Dann erhitzt du etwas Kokosöl in einem Topf, gibst die Karotten dazu und lässt sie mit dem Ahornsirup karamellisieren.
  • Gib nun die Haferflocken dazu und lass auch diese leicht anrösten.
  • Gieße nun alles mit Hafermilch auf, gib Rosinen, Zimt und Vanille dazu und lass das Oatmeal unter Rühren gut durcherhitzen.
  • Schmeck dein Oatmeal noch einmal mit den Gewürzen ab, bevor du es in eine Müslischale gibst und nach Lust und Laune mit Nüssen und Obst garnierst.

Guten Appetit!

Komplexe Kohlenhydrate – was ist das eigentlich?

Kohlenhydrate unterscheidet man in zwei Gruppen: Einfache Kohlenhydrate und komplexe Kohlenhydrate. Einfache Kohlenhydrate sind, ganz simpel ausgedrückt, alle hellen Produkte, also Produkte und Backwaren, die aus Weißmehl hergestellt sind. Weißmehl enthält nur den Mehlkörper des Korns, nicht die Schalen und besteht deshalb nur aus Stärke. Diese reine Stärke wandelt unser Körper sehr schnell in Zucker um, welcher dann in unser Blut übergeht und unseren Blutzucker in die Höhe schnellen lässt.  Das gibt uns zwar kurzfristig Energie, allerdings sackt der Blutzuckerspiegel ebenso schnell wieder ab, was eine erneute Hungerattacke zur Folge hat.

Komplexe Kohlenhydrate finden wir in allen dunkleren Produkten, die aus Vollkornmehl hergestellt werden. Vollkornmehl beinhaltet neben dem Mehlkörper auch die Schalen des Korns, welche neben Vitaminen und Mineralstoffen auch die für unsere Verdauung so wichtigen Ballaststoffe enthalten. Mit Vollkornmehl ist unsere Verdauung länger beschäftigt, es wird nach und nach verdaut und geht deshalb nur langsam in unser Blut über. Der Blutzucker bleibt auf einem gleichmäßigen Level, wir haben lange verfügbare Energie und ein ebenso lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Komplexe Kohlenhydrate findest du z.B. in Haferflocken, Vollkornnudeln, Vollkornreis oder Vollkornbrot / -brötchen. Achte bei Vollkornbackwaren aber darauf, dass es sich wirklich um Vollkorn handelt, das kannst du anhand der Zutatenliste erkennen. Mehrkornbrötchen zum Beispiel bestehen oft aus Weißmehl und wirken nur durch die zugegebenen Körner gesünder. Vollkornbrötchen haben eine dunklere Farbe, weil sie eben aus dem dunkleren Vollkornmehl gebacken wurden.

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