Erdbeeren – fruchtig, lecker und gesund

Könnt ihr momentan auch nicht genug von Erdbeeren bekommen? Ich könnt sie ja morgens, mittags und abends essen – egal ob in Bowls, auf dem Porridge oder im Salat. Und das Beste daran: Erdbeeren sind hier heimisch und noch dazu richtig gesund! Was alles in den kleinen Powerfrüchten steckt, verrate ich euch hier:

Erdbeeren fühlen sich bei uns so richtig wohl! Spätestens ab Juni finden wir jede Menge Früchte aus heimischem Anbau in den Regalen und auch die ersten Erdbeerfelder laden wieder zum selbst pflücken ein. Du bist eher der Hobbygärtner und stehst nicht so auf Supermarkt-Obst? Kein Problem, denn die Erdbeere fühlt sich in so gut wie jedem Garten wohl und braucht nicht mal viel Platz. Such ihr ein sonniges Plätzchen, gib ihr regelmäßig Wasser und gelegentlich (Bio-)Dünger und schon kannst du bald beobachten, wie sich erste Blüten bilden.

Eine meiner Erdbeerpflanzen – sie fühlt sich zwischen Blumen und Kräutern richtig wohl

Sind die Früchte dann endlich reif, kann man ganz ohne schleches Gewissen naschen, denn 100 g der roten Köstlichkeiten haben gerade mal um die 35 kcal und noch dazu kaum Kohlenhydrate. Dafür steckt in den Erdbeeren allerhand Gutes, wie Kalium, Kalzium, Folsäure, Vitamin C und Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Dazu kommen noch Ballaststoffe, die unsere Verdauung so richtig in Schwung bringen und dafür sorgen, dass die guten Darmbakterien ausreichend Nahrung haben.

Aber eines nach dem anderen:

100 g Erdbeeren enthalten 152 mg Kalium und 20 mg Kalzium (www.5amtag.ch). Ich finde, Kalium wird generell kaum erwähnt, trotzdem erfüllt es äußerst wichtige Funktionen: es sorgt dafür, dass Zellen, Muskeln und Nerven normal funktionieren. Kalzium wird weit öfter erwähnt, denn es ist extrem wichtig für die Bildung von Knochen und Zähnen, für Muskelkontraktionen und einen normalen Herzrhythmus.

Erdbeeren – nicht nur lecker, sondern auch gesund

Folsäure ist vielen sicher ein Begriff, wenn es um Schwangerschaft geht. In diesem besonderen Lebensabschnitt muss das Vitamin sogar supplementiert werden, damit eine ausreichende Versorgung von Mutter und Kind gewährleistet ist. Trotzdem schadet es natürlich nicht, noch eine Extraportion auf natürlichem Wege zu sich zu nehmen, wie z.B. hier über die Erdbeeren. Folsäure spielt in unserem Körper eine wichtige Rolle, wenn es um Zellteilung und Wachstumsprozesse geht. Gerade in der Schwangerschaft kann ein Mangel gravierende Folgen haben, denn er kann zu einem Neuralrohrdefekt beim ungeborenen Kind führen.

Für mich sind Erdbeeren ja ein kleiner Immun-Booster, denn sie enthalten nach all den genannten Stoffen auch das wichtige Vitamin C, das sich so positiv auf unsere Abwehrkräfte und unser Immunsystem auswirkt! Gemeinsam mit reichlich Vitamin D, das wir über die Sonneneinstrahlung gleich beim gärtnern und Erdbeeren ernten sammeln können, steht einem gesunden Sommer quasi nichts mehr im Wege!

Erdbeeren eignen sich prima als Zutat oder Topping auf Porridge

Eine Kleinigkeit ist da noch: Erdbeeren besitzen sekundäre Pflanzenstoffe, genauer gesagt Polyphenole. Diesen Stoffen wird allerhand Gutes nachgesagt, so sollen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und sogar positiv in Bezug auf die Prävention von bestimmten Krebsarten wirken. Einen Versuch ist es definitiv wert, oder?

Erdbeeren sind kleine Mimosen, aber wenn ihr ein paar einfache Regeln beachtet, dann steht eurem Genuss nichts im Wege. Am leckersten sind die Früchte, wenn ihr sie möglichst sofort nach der Ernte verzehrt, denn sie verlieren schnell ihr Aroma. Auch sollten sie nur etwa 2 – 3 Tage gelagert werden, damit sie nicht schimmlig oder faulig werden. Entdeckt ihr bereits befallene Früchte, dann entfernt sie schnell vom Rest, damit die guten Beeren nicht angesteckt werden. Wascht die Erdbeeren gründlich, aber vorsichtig in stehendem Wasser, z.B. in einer Schüssel mit kaltem Wasser. So vermeidet ihr, dass die empfindlichen Früchte durch den harten Wasserstrahl beschädigt werden. Anschließend entfernt ihr das Grün und lasst euch die kleinen Leckereien schmecken.

Selbstverständlich gibt es neben den ernährungsphysiologischen Fakten noch viele weitere Einflussfaktoren, die Einfluss auf den unbeschwerten Erdbeergenuss haben, wie z.B. Herkunft und Belastung mit Pestiziden und Düngemitteln. Verena von allmydeer.com hat diese Punkte genauer betrachtet, hier geht’s zum Artikel.

Wie schmecken euch die Erdbeeren am besten? Habt ihr Lieblingsrezepte?

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