Fluffige Bananen-Waffeln

Sonntag Morgen, kurz nach dem aufwachen. Erstmal genüsslich strecken, vielleicht noch einmal umdrehen, den Moment genießen. Vorfreude auf eine Tasse heißen Kaffee und einen Tag nichtstun. Dann ist er da, dieser Geruch! Süß und lecker, ein Stück Kindheitserinnerung, das dir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Frisch gebackene Waffeln!

Als ich meiner Mama erzählt habe, dass wir letztens Waffeln zum Frühstück hatten, guckte sie mich ganz komisch an. Waffeln waren in meiner Kindheit immer süß und es gab sie nur als Nachspeise, im Anschluss an eine Gemüsesuppe, damit wir Kinder wenigstens ein paar Vitamine intus hatten. Mittlerweile bin ich kein Freund der klassischen Süßspeise mehr. Klar, Milchreis, Grießbrei, Waffeln und Co kommen bei uns auch auf den Tisch, mit kleinen Kindern hab ich ja quasi keine andere Wahl. Allerdings verwende ich keinen Zucker, sondern greife wenn dann auf Alternativen dazu zurück. Als Beilage gibt es meistens Obst, dadurch kommt dann ausreichend Süße ins Spiel und bis jetzt hat sich die Maus noch nicht beschwert.

Also, was tun mit den Waffeln? Ganz einfach: Ich hab mein eigenes Rezept gebaut. Etwas Dinkelmehl, eine gequetschte Banane und fertig sind die frühstückstauglichen Waffeln.

Die Zutaten (für 3 – 4 Portionen)

  • 250m Haferdrink
  • 150 g Dinkelmehl 1050
  • 1 gut reife Banane
  • 2 EL Cashewmus
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Apfelessig

Das Rezept

  • Quetsche oder pürier die Banane zu feinem Mus.
  • Rühre dieses dann mit den restlichen Zutaten zu einem gleichmäßigen, flüssigen Teig.
  • Lass das Waffeleisen heiß werden und fette es ein wenig ein, wenn es auf Betriebstemperatur ist.
  • Gib nun etwas Teig in das Waffeleisen und backe nach und nach die Waffeln aus.

Guten Appetit!

Das Rezept funktioniert übrigens auch prima für belgische Waffeln. Die fand ich noch etwas besser als die Herzwaffeln, weil sie so lecker fluffig waren. Leider auch so gut, dass sie aufgegessen waren, bevor ich sie fotografieren konnte.

Das Beste kommt zum Schluss: Topping-Ideen

Als Topping könnt ihr natürlich verwenden, wonach euch ist. Ich mag am liebsten frisches Obst und etwas Nussmus oder aber selbstgemachte Schokosauce. Dafür mischt ihr etwa 4 EL Kakaopulver mit 1 – 2 EL Haferdrink und etwas Honig oder Ahornsirup. Anfangs lässt sich die Masse nur schwer verrühren, es wird aber mit der Zeit. Ist euch das Ganze noch zu fest, könnt ihr natürlich noch etwas Haferdrink nachkippen, bzw umgekehrt etwas Kakaopulver, wenn die Sauce zu flüssig ist. Sollte widererwartend etwas übrig blieben, schmeckt die Sauce auch prima als Schokoaufstrich auf dem Brötchen.

Wollt ihr es etwas fruchtiger, könnt ihr euch als Beilage einen leckeren Beerenquark oder Beerenjoghurt zubereiten. Je nach Saison eignen sich dazu sowohl frische als auch TK-Beeren aller Art. Auch hier könnt ihr wunderbar mit Honig oder Ahornsirup süßen, falls das überhaupt nötig ist.

Ich bin mega verliebt in dieses Rezept und finde, es ist absolut frühstückstauglich! Frühstückt ihr alleine, ist das auch kein Problem: Die restlichen Waffeln könnt ihr entweder am Abend essen oder ihr packt sie euch für den nächsten Tag als Frühstück „to go“ mit etwas frischem Obst in die Lunchbox.

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