Selbstgemachte Gemüsebrühe-Paste – einfach, lecker, ohne künstliche Zusätze

Gemüsebrühe – für mich definitiv eines der Basics, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen! Gerade wenn es mal schnell gehen muss oder wenig Gemüse zur Hand ist, ist es so praktisch, einfach eine Prise Pulver zuzugeben – wären da nicht Glutamat, Hefeextrakt und jede Menge künstlicher Aromen…

Wer mich kennt der weiß, dass mir die künstlichen Zusätze nicht in den Topf bzw auf den Teller kommen! Deshalb habe ich schon vor längerer Zeit ein Rezept für eine leckere Gemüsebrühe-Paste auf Vorrat geschrieben. Der einzige Nachteil: Um die Paste länger haltbar zu machen, muss man sei einfrieren. Geht zwar super in Eiswürfelformen, aber wenn man so einen ganzen Pott der Paste verwertet, kommt da schon einiges zusammen und mein Platz im Gefrierschrank ist leider begrenzt.

Selbstgemachte Gemüsebrühe bildet eine leckere Basis für Suppen, Saucen & Co.

Umso größer war die Freude, als ich Ende des letzten Jahres von einer Freundin ein Glas selbstgemachter Gemüsebrühe-Paste bekommen habe, die sich dank Einsalzen problemlos bis zu einem Jahr im Kühlschrank hält. Für mich perfekt: Kühlschrank auf, Paste raus und rein in die Sauce / Suppe / Sonstiges. Da war klar: Das will ich auch! Und weil ich das Rezept so mega genial finde, teile ich es hier gerne mit euch:

 Die Zutaten

  • 300 g Karotten
  • 250 g Tomaten
  • 150 g Paprika
  • 50 g Champignons
  • 100 g Sellerie
  • 50 g Zwiebeln
  • 100 g Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Salz
  • 2 – 3 EL frische oder getrocknete Kräuter, z.B. Petersilie, Majoran, Thymian, Schnittlauch
  • 1 EL Olivenöl

Das Rezept

  • Zuerst wäschst du das Gemüse, putzt es bei Bedarf und zerkleinerst es grob.
  • Nun pürierst du die Gemüseteile im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu einem feinen Brei.
  • Alternativ kannst du es wie ich machen und alles ganz ganz klein schneiden.
  • Zu der Masse gibst du nun das Salz und das Olivenöl und rührst alles gut durch.
  • Die fertige Gemüsepaste füllst du nun in passende Gläser und lagerst sie kühl.

Tipp: Mit hübschen Etiketten und verzierten Gläsern ist die Gemüsepaste das perfekte Geschenk aus der Küche!

Die Gemüsebrühe-Paste ist im Kühlschrank bis zu einem Jahr haltbar

„Selber machen statt kaufen“ – gut für Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel

Ich bin ehrlich und möchte mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken – das Rezept stammt aus dem Buch „Selber machen statt kaufen – Küche“, welches übrigens sehr zu empfehlen ist! Neben diesem praktischen Küchenhelferlein findet ihr darin noch Rezepte für Marmelade ohne Gelierzucker, selbstgemachtes Ketchup, verschiedene Aufstriche und jede Menge Gebäck.

Ein Highlight für mich sind auch die vielen Tipps zu „kostenlosen Superfoods“ aus der Natur. Hast du schon einmal Löwenzahn oder Brennessel gegessen? Ich auch nicht, aber demnächst wird das definitiv auf dem Programm stehen! Auch der Anbau von Sprossen, von einem kleinen „Teesortiment“ auf dem Fensterbrett und von Ingwer und Kurkuma als kleine Hausapotheke wird hier ganz toll beschrieben.

Welchen Küchenklassiker bereitest du lieber selbst zu, anstatt ihn zu kaufen?

2 Gedanken zu „Selbstgemachte Gemüsebrühe-Paste – einfach, lecker, ohne künstliche Zusätze“

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