Süßkartoffel-Brownies – Kleine Leckerei für den Kaffeetisch

Happy Schokoladenkuchen-Tag! Ich weiß nicht, wie es dir so geht, aber wenn ich schon ein Foto von einem leckeren Schokokuchen oder einem saftigen Brownie sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Schade nur, dass die Kalorienbomben meist alles andere als gesund sind. Na klar, ab und zu muss man sich auch einfach mal was gönnen. Meinem Gewissen tut es aber wahnsinnig gut, wenn ich gleichzeitig weiß, dass da irgendwo tief drin in meinem Brownie auch was Gesundes steckt 😉

Ich will nicht nur mit Gemüse, sondern auch ohne Mehl backen!

Die Idee, mit Gemüse zu backen, finde ich gigantisch! Bevor du jetzt angewidert die Nase rümpfst: Man schmeckt das Gemüse nicht! Du hast sicher schon mal ein Stück Schweizer Rüblikuchen beim Bäcker gegessen. Leckerer, nussiger Teig, hübsch verziert mit Zuckerguss und einer Marzipankarotte. Und, war das schlimm? Wie, war sogar lecker? Na, siehst du! Die Karotten darin haben nicht gestört, sondern den Kuchen sogar wahnsinnig saftig gemacht! Ähnlich verhält es sich auch mit Kürbis und Zucchini, die dem jeweiligen Kuchen fein geraspelt den letzten Schliff geben.

Für mich geht es aber noch einen Schritt weiter: Ich will nicht nur mit Gemüse, sondern auch ohne Mehl backen! Nein, ich habe keine Gluten-Unverträglichkeit. Und ich bin auch nicht auf Dauer-Diät. Ich habe nur für mich festgestellt, dass mir und meiner Verdauung eine ballaststoffreiche Ernährung ohne Weißmehl wahnsinnig gut tut. Ich fühle mich fit, gesund und nicht so vollgestopft. Grund genug für mich, um nach weiteren Rezepten Ausschau zu halten und sie für mich zu modifizieren.

Glutenfrei, vegan, lecker: Saftige Süßkartoffel-Brownies

Das folgende Rezept habe ich im Buch „Deliciously Ella – Genial gesundes Essen für ein glückliches Leben“ von Ella Mills (Woodward) gefunden. Das Buch kann ich euch nur ans Herz legen, da sind jede Menge leckere, vegane und glutenfreie Rezepte drin und auch ich als Nicht-Veganer und „Allesfresser“ finde darin jede Menge gesunde Inspiration. So auch bei diesem Rezept für unglaublich leckere Süßkartoffel-Brownies. Abgewandelt hab ich es deswegen, weil ich den besonderen Eigengeschmack von Buchweizen-Mehl nicht mag und auch lieber mit Honig als mit Ahornsirup backe. Lecker sind sie trotzdem geworden, die Brownies!

Die Zutaten (für eine kleine Herzform, denn eine andere kleine hab ich nicht)

  • 1 Süßkartoffel, ca. 300 g
  • 7 entsteinte Datteln
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Kokosmehl
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1 ½ EL Ahornsirup
  • 1 Handvoll gehackte Walnüsse
  • 1 Prise Salz
  • etwas Kokosfett für die Form
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Das Rezept

  • Zuerst kochst du die Kartoffel für etwa 15 – 20 Minuten, bis sie schön weich ist.
  • Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Anschließend nimmst du sie aus dem Wasser, schälst sie und zerteilst sie grob. Gib die Teile in eine Rührschüssel (nicht zu groß, denn so viel Teig wird es nicht).
  • Zerkleiner die Datteln grob (1 – 2 mal durschneiden reicht) und gib sie ebenfalls in die Schüssel.
  • Nun pürierst du die Datteln und die Süßkartoffel-Stückchen mit dem Stabmixer, bis sie eine cremige Masse ergeben.
  • Gib jetzt die restlichen Zutaten (außer die Nüsse) in die Schüssel und verrühre alles zu einem gleichmäßigen Teig.
  • Zum Schluss rührst du die Nussstückchen unter.
  • Verteile den Teig in einer gefetteten Form, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.
  • Jetzt backst du die Brownies für etwa 20 – 25 Minuten im Ofen. Mach den Stäbchen-Test, bevor du sie aus dem Ofen holst.
  • Wenn die Form abgekühlt ist, kannst du den Riesen-Brownie daraus lösen und in kleine Stückchen zerteilen.

Guten Appetit!

Jetzt bin ich aber neugierig: Hast du auch schon mit Gemüse gebacken? Was gab es bei dir Gutes?

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